
Das Wetter war heute bewölkt und wir fuhren über Fourthbridge nach Thirdbridge. Recht schwierig zu befahrener Pad, vor allem bei Regen. Alle Tiere hatten sich versteckt. Die sind anscheinend Regen nicht gewohnt:-). Trotzdem machten wir einen Loop, damit wir wenigstens einen kleinen Eindruck von dieser Gegend bekamen. Wir sahen Zebras, Giraffen und ein paar Elefanten. Zwischendurch wurden wir so richtig durchgeschüttelt und wir konnten das Burebüebli singen (Mau ufe, mau abe mau links mau rächts.....) Die Stossdämpfer des Wagens kannst du nach unserer Tour wegschmeissen......
In dieser Gegend hatte es viele Fächerpalmen und dichte Wälder.
Plötzlich stand ein Elefant mitten auf dem Weg. Wir stoppten heftig und beobachteten ihn. Er kam immer näher und schnüffelte mit seinem Rüssel an unserem Auto.
Sehr Eindrucksvoll. Georges fand das extrem spannend, mir wurde es langsam Unwohl, denn 2, 3 Schritte und der Elefant steht auf unserem Auto!
Der Elefant blieb ruhig und als er uns nicht mehr interessant fand, watschelte er weiter in den Busch, Huch war das aufregend!Weiter ging es zügig durch und um die Büsche ( Georges war in seinem letzen Leben wohl ein Rallyefahrer), bis wir dann nach 17km, wieder bei der Campsite ankamen.
Als wir unseren Platz suchten, merkten wir, dass der lange zum voraus reservierte Platz nicht existierte! Schon kurz darauf kamen die Welschen und wir stellten unsere Autos alle auf Platz 1, mit wunderschönem Ausblick auf Wasser und die Hippos. ( First come, first serve..... Da es immer mehr regnete (richtiges Schweizerwetter), spannten die Romands von jedem Auto die Sonnenstore auf, damit wir alle einen trockenen Unterstand hatten, ( merci beaucoup). Das erste mal seit 2 Wochen mussten wir lange Hosen, Faserpelz, Socken und das schlimmste geschlossene Schuhe anziehen!Trotzdem war es nicht richtig gemütlich bei diesem garstigen Wetter und kühlen Temparaturen.
Bei Mitagessen erzählten Sie uns von wilden Flussdurcherungen und einem Löwenrudel. Infos unter: www.durussel.org/afrique.
Geoges und ich brachen dann nochmals auf um die Löwen zu suchen, aber sie waren schon weiter gezogen. Am Nachmittag sammelten alle gemeinsam Holz und die Welschen heizten den Boiler am Ablutionblock ein. Am Abend dann eine Dusche mit warmem Wasser ( merci Fred) und was leckeres zu futtern. Wir plauderten bis in die späte Nacht zusammen ( von wegen Röstigraben). Dann mussten wir uns verabschieden, da wir am nächsten Morgen früh losfahren mussten. Nun unsere Wege trennten sich hier. Wir stehen aber weiter via Mail in Kontakt mit Ihnen und nach der Rückkehr von Carole und Fred werden wir uns sicher wiedersehen. Bin schon jetzt gespannt auf Ihre Erlebnisse. Das sind echte Abenteuerer.
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