Donnerstag, 8. November 2007

17. Tag - Third Bridge - Maun


Durch lautes Löwengebrüll wurden wir um 5.00 geweckt! Schnell aus den Federn, das ist vielleicht noch die letzte Chance Löwen im Moremi zu sehen! Wir versuchten verzweifelt die Löwen zu finden! Also machten wir noch 2 kleine Loops um die Campsite, aber von den Löwen keine Spur! Schade. Dann verliessen wir Third Bridge in Richtung South Gate.
Über sehr hügelige Pads folgte uns ein Toyota Jeep aus Solothurn....ein Schweizer Konvoi in Afrika! Auf dem Weg sahen wir noch ein paar Zebras die für Nachwuchs sorgten, Giraffen, Gnus und Elefanten.

Da wir um 11.00 Uhr den Nationalpark verlassen mussten, flogen wir gegen Ende mehr über die Pads als wir fuhren....
Durchgeschüttelt aber pünktlich kamen wir zusammen mit den Solothurnern am Gate an.
Er machte sich zwischenzeitlich einige Sorgen um unser Auto.....anscheinend waren die Pads sehr tief und das Auto setzte dauernd auf...sah wohl von hinten sehr spektakulär aus...aber mit Schwung geht fast alles:-) und eben das nächste mal nur mit Defender!!!
Nach dem Gate mussten wir stoppen und das Brennholz auf dem Dach neu festzurren.
Dann ging es ca. 3/4 Std. auf einer Gravelroad weiter, bis zum Vetarinärzaun kamen.
Da wir ja kein Fleisch und auch keine Eier mehr hatten gab es diesmal nichts zu verstecken.
Denkste! Wir mussten unser Brennholz vom Khwaivillage abgegeben! Die hatten wohl kein Brennholz meht ...grrr. Auf Diskussionen hatten sie ach keine Lust... weitere 3/4 Stunden später erreichten wir Maun.
Zuerst gingen wir Tanken (endlich), dann fuhren wir in die neue Nissan Garage. Mit Philipp ging ich die A4 lange Mängelliste durch. Er versprach mir während unserem Aufenhalt im PomPom das Auto wieder flott zu kriegen. Für die Reparatur des defekten Pneus mussten wir in eine andere Werkstatt, dort stellten wir fest, dass unser Pneu schon geflickt wurde. Danach fuhren wir zum Oldbridge Backpacker. Nach einem kurzen Rundgang entschieden wir uns doch für's Audicamp. Dort hatte es einen grossen Pool und einen Platz mit Stromanschluss. Dann gings noch schnell in den tollen Pool, bevor wir ein feines Stück Fleisch auf den Grill warfen. Im Audi Camp waren die WC-Anlagen mit liebevollen Details gebaut und es hatte viel Wasser, sogar auch viel warmes :-) zum duschen. Es war eine grosse Umstellung aus der totalen Einsamkeit wieder mit anderen Leuten den Platz zu teilen....( Hilfe ich will wieder zurück in den Busch..;-) Trotz Strassenlärm und schnarchenden Nachbarn fielen uns rasch die Augen zu.

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