Die Strasse war neu geteert und in einem guten Zustand. Aber mit 120 km/h musste man immer mit Eseln, Ziegen,Rindern und Fussgänger rechnen....;-(.Da uns Fred vor den strikten Kontrollen an den Veterinärzäunen gewarnt hatte, machten wir etwa 2km vorher einen Halt, nahmen Fleisch, Eier aus dem Kühlschrank und versteckten diese...... Wie erwartet mussten wir unser Auto öffnen. Nachdem der "leere" Kühlschrank kontrolliert wurde, hiess es Daumenhoch und weiterfahren. Nach etwa 1,5 Std. kamen wir in Khumaga an.
Auf der Campsite suchten wir uns einen schönen schattigen Platz unter grossen Bäumen. Allerdings stellten wir das Auto noch ein paar mal woanders hin um dem Baulärm zu entfliehen.....Georges verabschiedete sich kurz. Nach einer Stunde warten machte ich mich auf die Suche nach ihm, denn das WC war ja in Sichtweite..... Georges schwatzte wieder einmal mit ein paar Touristen (ich dachte Frauen schwatzen immer). Diese Holländer waren eindeutig im falschen Land..;-) Sie hatten einen Orientierungssinn wie Holländer (katastrophal), panik vor sandigen Pisten und konnten nicht mal einen Reifen selber wechseln....super ausser 2 Terrstrassen gibt es in Botswana nur Sandpisten, wenn überhaupt... Wir rieten ihnen nach Kasane zu fahren und dort geführte Safaritouren zu buchen, sonst hätte es für die Löwen wohl wieder mal Tourist zum essen gegeben...;-).
Danach machten wir es uns auf dem schönen Platz gemütlich. Gegen Abend gings auf Prischfahrt durch das trockene Flussbett. Ausser tonnenweise Knochen, Skeletten und nach Schwefel stinkenden Pfützen fanden wir keine Tiere. Am letzten Wasserloch sahen wir eine riesige Zebraherde am Wasserloch. Die Tiere waren extrem nervös und es bot sich uns ein wunderschönes Schauspiel der eleganten, gestreiften Tiere im staubigen Flussbett...

Zurück beim Camp nahmen wir eine Dusche und füllten alle unsere Wassertanks auf, da es in der Kalahari kein Wasser mehr geben wird. Als wir unser feines Rinderfilet vom Grill nahmen, schaute ein deutsches Paar auf einen kurzen Schwatz vorbei. Ihnen ist fast die Kinnlade runtergefallen, als Sie unser Nachtessen sahen....Sie lebten seit drei Wochen von Reis und Dosenfutter...aus einem Topf und das bei Preisen von 16.-Sfr. für 1Kilo Rinderfilet....;-) Am Feuer genossen wir noch unseren Tee und gingen begleitet von lautem Löwengebrüll schlafen.
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