Montag, 12. November 2007

21. Tag - Maun - Khumaga

Früh wie immer verliessen wir das Audicamp, holten unsere sauberen Kleider aus der Wäscherei, nochmals volltanken in der Zivilisation und dann verliessen wir Maun. Die Strasse war neu geteert und in einem guten Zustand. Aber mit 120 km/h musste man immer mit Eseln, Ziegen,Rindern und Fussgänger rechnen....;-(.
Da uns Fred vor den strikten Kontrollen an den Veterinärzäunen gewarnt hatte, machten wir etwa 2km vorher einen Halt, nahmen Fleisch, Eier aus dem Kühlschrank und versteckten diese...... Wie erwartet mussten wir unser Auto öffnen. Nachdem der "leere" Kühlschrank kontrolliert wurde, hiess es Daumenhoch und weiterfahren. Nach etwa 1,5 Std. kamen wir in Khumaga an. Auf der Campsite suchten wir uns einen schönen schattigen Platz unter grossen Bäumen. Allerdings stellten wir das Auto noch ein paar mal woanders hin um dem Baulärm zu entfliehen.....Georges verabschiedete sich kurz. Nach einer Stunde warten machte ich mich auf die Suche nach ihm, denn das WC war ja in Sichtweite..... Georges schwatzte wieder einmal mit ein paar Touristen (ich dachte Frauen schwatzen immer). Diese Holländer waren eindeutig im falschen Land..;-) Sie hatten einen Orientierungssinn wie Holländer (katastrophal), panik vor sandigen Pisten und konnten nicht mal einen Reifen selber wechseln....super ausser 2 Terrstrassen gibt es in Botswana nur Sandpisten, wenn überhaupt... Wir rieten ihnen nach Kasane zu fahren und dort geführte Safaritouren zu buchen, sonst hätte es für die Löwen wohl wieder mal Tourist zum essen gegeben...;-).
Danach machten wir es uns auf dem schönen Platz gemütlich. Gegen Abend gings auf Prischfahrt durch das trockene Flussbett. Ausser tonnenweise Knochen, Skeletten und nach Schwefel stinkenden Pfützen fanden wir keine Tiere. Am letzten Wasserloch sahen wir eine riesige Zebraherde am Wasserloch. Die Tiere waren extrem nervös und es bot sich uns ein wunderschönes Schauspiel der eleganten, gestreiften Tiere im staubigen Flussbett...
Zurück beim Camp nahmen wir eine Dusche und füllten alle unsere Wassertanks auf, da es in der Kalahari kein Wasser mehr geben wird. Als wir unser feines Rinderfilet vom Grill nahmen, schaute ein deutsches Paar auf einen kurzen Schwatz vorbei. Ihnen ist fast die Kinnlade runtergefallen, als Sie unser Nachtessen sahen....Sie lebten seit drei Wochen von Reis und Dosenfutter...aus einem Topf und das bei Preisen von 16.-Sfr. für 1Kilo Rinderfilet....;-) Am Feuer genossen wir noch unseren Tee und gingen begleitet von lautem Löwengebrüll schlafen.

Sonntag, 11. November 2007

20. Tag - Pom Pom - Maun

Um 5.30 Uhr wurden wir wieder von Rock geweckt. Da wir heute abreisen mussten, haben wir die Rucksäcke schon am Morgen gepackt, damit wir um 10.15 Uhr abfliegen konnten.
Heute waren wir alleine auf der Pirschfahrt. Die zwei deutschen (Motzerfrauen) wollten Ihren Schönheitsschlaf nicht so früh unterbrechen :-) und verzichteten auf die "langweiligen" Pirschfahrten! Wir fuhren gemütlich durch die Pads, als plötzlich folgender Funkspruch rein kam: Lepard, Lepard! Dann hiess es festhalten und Rock gab Vollgas. Unterwegs nahmen wir noch die Franzosen und Peter mit, die heute zu Fuss unterwegs waren. Dann kamen wir beim Leo an und konnten ihn aus ca. 10m in einem Gebüsch beobachten.

Sehr sehr eindrücklich! Langweilige Pirschfahrten....;-)
Leider wurden die Motzweiber auch zum Leo gebracht....Schade! Zum Glück verschwand der Leopard kurz darauf im hohen Gras! Wir suchten uns ein schönes Plätzchen um zum letzen mal unseren Tee und die feinen Muffins zu geniessen. Danach fuhren wir zurück zum Camp und mussten uns schweren Herzens vom Pom Pom Camp verabschieden.

Wir kommen wieder! Bestimmt!
Mit "unserer" Pilotin flogen wir wieder zurück nach Maun.
In Maun wurden wir am Sonntag morgen wie vereinbart von Philipp abgeholt! Der kam schön gekleidet direkt vom Gottesdienst! Danach gings zum Einkaufen für die nächste Woche in der Einsamkeit.....Löwen der Kalahari wir kommen!
Beim Audicamp machten wir es uns beim Pool gemütlich, dem letzten in nächster Zeit, und kochten Spaghetti Bolognaise. ( auch sehr lecker, aber der Abwasch danach...., ich will wieder zurück ins Pom Pom Camp...!)

Samstag, 10. November 2007

19. Tag - Pom Pom

4.oo Uhr morgens. Draussen stockfinster, dann ein lautes komisches Geräusch und wir lagen hellwach und mäuschen still in unserem Luxuszelt. Was war denn das?
Es streifte etwas über unser Zelt, Äste knackten und ein unglaublich lautes schmatzen und knurren.....Leise schlichen wir uns aus dem Bett zum Zelteingang.....und tatsächlich knabberte keine zwei Meter von uns ein Elefantenbulle gemütlich am Baum und an unserem Zelt. Unglaublich!
Um 5.30 Uhr dann der Weckruf von Rock unsrem Guide, 6.00 Uhr gab es ein kleines Frühstück und 6.30 Uhr ging es mit dem Jeep zu den Mokorobooten.
Dort angekommen, badeten zwei Elefantenbullen beim Bootsplatz und wir konnten ihnen während einer halben Stunde beim planschen zuschauen.
Danach bestiegen wir die Mokoros ( Einbäume aus Baumstämmen) und es ging mit unserem Pooler gemächlich durch das Okavangodelta mit seinen Schilf und Rietgraslandschaften.
Das war richtig erholsam und wir sahen sehr viele verschiedene Vögel, ganz kleine Fröschli und viele Seerosen. Natürlich gab es auch hier unterwegs Tee und Muffins.
Gegen 10.00 Uhr ging es wieder zurück und beim Camp war der Brunch bereit.

Mit vollen Bäuchen verbrachten wir unsere Siesta wieder beim Pool. 16.00 Uhr Kaffee und Kuchen, danach wieder eine Pirschfahrt. Dieses Mal sahen wir ein paar Büffel und Antilopen, sonst nichts besonderes. Dafür hatten wir einen platten Reifen mitten im Busch!
Unsere Guides standen hilflos herum und forderten via Funk Hilfe und Werkzeug beim Camp an. Georges konnte diesem Treiben nicht zusehen und wechselte unter "Mithilfe" der Guides den Reifen....gelernt ist gelernt:-) Nach dieser Aufregung hatten wir uns das Sundowner Beer wirklich verdient. Auf der Rückfahrt im Finstern, sahen wir zwei grosse Eulen in einem Baum....wunderschöne Tiere. Weiter streiften wir mit einem starken Scheinwerfer durch den Busch, in der Hoffnung doch noch einen Leo zu sehen. Leider sahen wir "nur" Spinghasen, die Augen eines Bushbaby's und ganz kurz eine Grossflecken-Ginsterkatze. Zurück beim Camp, gab es wieder ein sehr leckeres, mehrgängiges Dinner. Wieder wurde quer über den Tisch geplaudert (franz, deutsch, englisch). Mit Rock und Peter unseren Guides sassen wir danach ans Lagerfeuer und sprachen über Botswanische Bräuche und Sitten und gingen danach vollgestopft und zufrieden in unser Zelt.

Freitag, 9. November 2007

18. Tag - Maun - PomPom Camp

Nach dem Frühstück, bei wunderschönem Wetter ging's nach Maun in die Garage. Wie abgemacht wurden wir mit unserem Auto zum Flughafen gebracht. Wir hätten den Weg selber wohl nie gefunden....es gab schlicht keine Wegweiser!
Wir waren noch zu früh, deshalb deponierten wir unsere Rucksäcke (10 Kg p.Person) beim Moremiair im Büro und suchten uns ein Internetcafe.
Dann war es soweit und unser FerienHighlight konnte beginnen!
Unsere Pilotin holte uns im Büro ab, Sicherheitskontrollen und dann gings über die Landebahn zur kleinen 4 plätzigen Cessna für uns alleine. Nachdem wir die Beine, Arme und Köpfe im kleinen Innenraum verstaut hatten gings schon los.....ein echtes Abenteuer!
Säscheler war nicht sehr begeistert. Alles war noch mechanisch, die Geräuschkulisse war fast so hoch wie die Temperatur im Cockpit und Säschelers Pulsschlag.....;-)
Auf Georges Wunsch flog die Pilotin möglichst tief über das Delta ! Spannende Landschaften flitzen vorbei, immer abwechselnd mit heftigen Rüttlern fast wie auf der Achterbahn. Die Luftlöcher waren heftig und sehr intensiv....aber Schorschi hats gefallen und die Kotztüten wurden auch nicht gebraucht.....
Ausser ein paar Elefanten, sahen wir leider nicht viele Tiere.
Auf einem "afrikanischen Airstrip wurde gelandet, ( holprige Gravelroad) und wir wurden von Rock unserem perönlichen Guide für die nächsten 2 Tage herzlich Empfangen und per Landrover ins Camp gebracht. Singend wurden wir dort vom Personal und vom Manager mit einem Erfrischungstuch und einem kühlen Drink begrüsst. Wir waren irgendwie überfordert! Nach fast 3 Wochen Busch, ( immer leicht schmutzig) wurden wir hier bedient und verwöhnt wie die Könige....;-)
Nach dem Willkommensdrink gab es bereits einen ausgiebigen Brunch, danach Siesta......Wir machten es uns am Pool gemütlich, da es sehr heiss war. Plötzlich weckte mich Georges aus meinem Schönheitsschlaf :-( Ein Elefantenbulle stand nur 2 m vom Pool entfernt und stibitzte genüsslich Früchte vom Baum...wieder mal sehr Eindrücklich. Säscheler wollte wieder verduften, der Elefant kam ihr allerdings zuvor und verschwand im Busch.
Wir trafen ihn dann später wieder auf dem Weg zurück ins Zelt.....er versperrte uns mampfend den Weg! Hier im Herzen des Okavangodeltas bist du wirklich in der Wildnis!
Beim Zelt angekommen war duschen in der openair Duschkabine angesagt....einfach herrlich. Um 16.00 Uhr gabs Kaffee und Kuchen, danach weiter auf Pirschfahrt mit unserem Guide Rock. Voll der Stress, nach der Einsamkeit im Busch ;o) Auf der Pirschfahrt, sahen wir nicht sehr viele Tiere ausser ein paar Elefanten, Giraffen, div. Antilopen. Bei Sonnenuntergang machten wir einen Halt mitten im Busch, ein Tisch wurde aufgestellt und kühle Getränke und Aperohäppchen gereicht. So könnte das immer sein!!! Einfach Hammer. Auf dem Rückweg machten wir uns mit Scheinwerfern auf die Suche nach nachtaktiven Tieren.....Um 20.00 Uhr waren wir zurück im Camp. Zusammen mit Franzosen, Spaniern, Afrikaner und unseren Guides wurde uns bei Kerzenlicht ein unglaublich leckeres 4 Gang menu serviert! Kein Holz sammeln, Gemüse rüsten Wasser kochen....einfach hinsetzen und geniessen! Auch hier liessen wir den Abend mit einem Rooibostee und ein paar Amarulas am Lagerfeuer ausklingen und gingen todmüde in unsrem Luxuszelt schlafen.

Donnerstag, 8. November 2007

17. Tag - Third Bridge - Maun


Durch lautes Löwengebrüll wurden wir um 5.00 geweckt! Schnell aus den Federn, das ist vielleicht noch die letzte Chance Löwen im Moremi zu sehen! Wir versuchten verzweifelt die Löwen zu finden! Also machten wir noch 2 kleine Loops um die Campsite, aber von den Löwen keine Spur! Schade. Dann verliessen wir Third Bridge in Richtung South Gate.
Über sehr hügelige Pads folgte uns ein Toyota Jeep aus Solothurn....ein Schweizer Konvoi in Afrika! Auf dem Weg sahen wir noch ein paar Zebras die für Nachwuchs sorgten, Giraffen, Gnus und Elefanten.

Da wir um 11.00 Uhr den Nationalpark verlassen mussten, flogen wir gegen Ende mehr über die Pads als wir fuhren....
Durchgeschüttelt aber pünktlich kamen wir zusammen mit den Solothurnern am Gate an.
Er machte sich zwischenzeitlich einige Sorgen um unser Auto.....anscheinend waren die Pads sehr tief und das Auto setzte dauernd auf...sah wohl von hinten sehr spektakulär aus...aber mit Schwung geht fast alles:-) und eben das nächste mal nur mit Defender!!!
Nach dem Gate mussten wir stoppen und das Brennholz auf dem Dach neu festzurren.
Dann ging es ca. 3/4 Std. auf einer Gravelroad weiter, bis zum Vetarinärzaun kamen.
Da wir ja kein Fleisch und auch keine Eier mehr hatten gab es diesmal nichts zu verstecken.
Denkste! Wir mussten unser Brennholz vom Khwaivillage abgegeben! Die hatten wohl kein Brennholz meht ...grrr. Auf Diskussionen hatten sie ach keine Lust... weitere 3/4 Stunden später erreichten wir Maun.
Zuerst gingen wir Tanken (endlich), dann fuhren wir in die neue Nissan Garage. Mit Philipp ging ich die A4 lange Mängelliste durch. Er versprach mir während unserem Aufenhalt im PomPom das Auto wieder flott zu kriegen. Für die Reparatur des defekten Pneus mussten wir in eine andere Werkstatt, dort stellten wir fest, dass unser Pneu schon geflickt wurde. Danach fuhren wir zum Oldbridge Backpacker. Nach einem kurzen Rundgang entschieden wir uns doch für's Audicamp. Dort hatte es einen grossen Pool und einen Platz mit Stromanschluss. Dann gings noch schnell in den tollen Pool, bevor wir ein feines Stück Fleisch auf den Grill warfen. Im Audi Camp waren die WC-Anlagen mit liebevollen Details gebaut und es hatte viel Wasser, sogar auch viel warmes :-) zum duschen. Es war eine grosse Umstellung aus der totalen Einsamkeit wieder mit anderen Leuten den Platz zu teilen....( Hilfe ich will wieder zurück in den Busch..;-) Trotz Strassenlärm und schnarchenden Nachbarn fielen uns rasch die Augen zu.

Mittwoch, 7. November 2007

16. Tag - Xaxanaxa - Third Bridge


Das Wetter war heute bewölkt und wir fuhren über Fourthbridge nach Thirdbridge. Recht schwierig zu befahrener Pad, vor allem bei Regen. Alle Tiere hatten sich versteckt. Die sind anscheinend Regen nicht gewohnt:-). Trotzdem machten wir einen Loop, damit wir wenigstens einen kleinen Eindruck von dieser Gegend bekamen. Wir sahen Zebras, Giraffen und ein paar Elefanten. Zwischendurch wurden wir so richtig durchgeschüttelt und wir konnten das Burebüebli singen (Mau ufe, mau abe mau links mau rächts.....) Die Stossdämpfer des Wagens kannst du nach unserer Tour wegschmeissen......
In dieser Gegend hatte es viele Fächerpalmen und dichte Wälder.
Plötzlich stand ein Elefant mitten auf dem Weg. Wir stoppten heftig und beobachteten ihn. Er kam immer näher und schnüffelte mit seinem Rüssel an unserem Auto.Sehr Eindrucksvoll. Georges fand das extrem spannend, mir wurde es langsam Unwohl, denn 2, 3 Schritte und der Elefant steht auf unserem Auto!
Der Elefant blieb ruhig und als er uns nicht mehr interessant fand, watschelte er weiter in den Busch, Huch war das aufregend!
Weiter ging es zügig durch und um die Büsche ( Georges war in seinem letzen Leben wohl ein Rallyefahrer), bis wir dann nach 17km, wieder bei der Campsite ankamen.
Als wir unseren Platz suchten, merkten wir, dass der lange zum voraus reservierte Platz nicht existierte! Schon kurz darauf kamen die Welschen und wir stellten unsere Autos alle auf Platz 1, mit wunderschönem Ausblick auf Wasser und die Hippos. ( First come, first serve..... Da es immer mehr regnete (richtiges Schweizerwetter), spannten die Romands von jedem Auto die Sonnenstore auf, damit wir alle einen trockenen Unterstand hatten, ( merci beaucoup). Das erste mal seit 2 Wochen mussten wir lange Hosen, Faserpelz, Socken und das schlimmste geschlossene Schuhe anziehen!Trotzdem war es nicht richtig gemütlich bei diesem garstigen Wetter und kühlen Temparaturen.
Bei Mitagessen erzählten Sie uns von wilden Flussdurcherungen und einem Löwenrudel. Infos unter: www.durussel.org/afrique.
Geoges und ich brachen dann nochmals auf um die Löwen zu suchen, aber sie waren schon weiter gezogen. Am Nachmittag sammelten alle gemeinsam Holz und die Welschen heizten den Boiler am Ablutionblock ein. Am Abend dann eine Dusche mit warmem Wasser ( merci Fred) und was leckeres zu futtern. Wir plauderten bis in die späte Nacht zusammen ( von wegen Röstigraben). Dann mussten wir uns verabschieden, da wir am nächsten Morgen früh losfahren mussten. Nun unsere Wege trennten sich hier. Wir stehen aber weiter via Mail in Kontakt mit Ihnen und nach der Rückkehr von Carole und Fred werden wir uns sicher wiedersehen. Bin schon jetzt gespannt auf Ihre Erlebnisse. Das sind echte Abenteuerer.

Dienstag, 6. November 2007

15. Tag - Xaxanaxa

Nach dem obligaten Rooibostee gingen wir wie abgemacht zu den Welschen Freunden. Diese lagen allerdings um 6 Uhr noch in den Federn....ja ja die Zuverlässigkeit der Romands...;-)

Also gingen wir alleine auf Pirschfahrt und machten uns nebenbei auf die Suche nach diesen verflixten Deadtrees. Wir fanden diese schon wieder nicht und auch die Tiere hatten sie heute wohl in der Kühlkammer vergessen.


Bei einem wunderschönen Wasserloch packten wir unsere super Grillpfanne +aus und frühstückten in Ruhe mit einem wunderschönen Ausblick auf den kleinen See mit Wasserböcken, Wasserantilopen und einem kleinen Krokodil. Herrlich, was will man da noch mehr. Da die Suche nach weiteren Tieren nicht sehr erfolgreich war, kehrten wir wieder zum Campsite zurück. Dort angekommen stellten wir fest, dass unsere Duschsäcke und die Seile für die Hängematte nicht mehr da waren. Super, das darf doch nicht wahr sein! Als erstes fuhren wir zur Bootsvermietung. Sie sagten uns, dass sie einen Duschsack und ein Seil mitgenommen haben, da sie dachten, dass wir diese vergessen haben. Sie gaben uns diesen murrend zurück. Georges verlangte aber auch die Herausgabe des zweiten Duschsackes. Davon wollten sie aber nichts wissen! Ist ja komisch! Sie sagten uns, dass ein weisser Toyota vorher auf unsrem Platz war. Wir gingen zum Platz zurück und die Spuren zeigten deutlich nicht zu den Angestellten sondern in die andere Richtung! Ups, wir haben die schwarzen Angestellten zu Unrecht beschuldigt! Immer diese Vorurteile.....wir haben uns dann nochmals bei Ihnen entschuldigt. Wehe, wir treffen irgendwo den Fahrer eines weissen Toyotas mit unserem Duschsack! (Der Depp hatte zum glück den defekten Sack geklaut.) Also du gemeiner hinterhältiger Duschsackdieb melde dich! Ich werde dir umgehend einen Einzahlungsschein zustellen du A.....!! Nach dieser Aufregung machten wir Siesta, ja sogar die Hängematte konnte dank dem schweizer Spannset wieder aufgehängt werden ( bäh du blöder Duschsack und Seiledieb).

Gegen 16.00 Uhr, machten wir uns nochmals auf Pirschfahrt, aber dieses Mal haben wir noch ein paar Wegpunkte mehr im GPS gesetzt. Diese verflixten Deatrees müssen gefunden werden! Wir konnten alle geplanten Punkte wie gewünscht ansteuern, nur diese sch...Deadtrees waren einfach unauffindbar und am Schluss landeten wir beim Airstrip! Bis jetzt haben wir alles in Afrika gefunden, auch in den entlegensten Ecken. Sind wir wirklich zu doof um die Deadtrees zu entdecken? Frustriert kehrten wir ins Camp zurück! Wir studierten nochmals die Moremi Karte und verglichen die eingegeben Wegpunkte auf Richtigkeit. Dabei bemerkten wir, dass das Koordinatengitter auf einer Seite falsch aufgedruckt und auch die Koordinaten der Deadtrees komplett daneben war. Kein Wunder, fanden wir diese Toten Bäume nicht! Vermutlich sind wir ein paar mal daran vorbeigefahren, ohne es zu merken. Afrika??? !!!

Danach gingen wir duschen und machten ein schönes Feuer. Zum z'Nacht gabs als Aufmunterung schweizer Raclettekäse vom feuer mit frischen Brot! Das hatten wir uns verdient! Lecker, lecker so ein Gruss aus der Heimat! Als wir am essen waren, kamen die Romands zu uns auf den Campsite, da Ihrer schon besetzt war. (soviel zu den Reservierungen 6 Monate im voraus) und wir genossen zusammen einen gemütlichen Abend am Feuer. Müde aber zufrieden gingen alle früh schlafen.